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Welche Gründe sprechen für ein LL.M.-Studium?

Zuletzt aktualisiert am 13.4.2021

Um in Deutschland als Anwalt oder Richter arbeiten zu können, muss man die klassische Juristenausbildung, bestehend aus Jurastudium mit anschließendem Referendariat, durchlaufen. Für die gesamte Ausbildung zum „Volljuristen“ benötigt man 6 bis 8 Jahre, im Einzelfall auch noch länger. Aufgrund der langen Ausbildungsdauer stellen sich viele die Frage, warum man zusätzlich auch noch ein LL.M.-Studium absolvieren sollte.

Ein abgeschlossenes Studium zum „Master of Laws“ stellt zunächst eine Zusatzqualifikation dar, mit der sich die Berufschancen verbessern lassen. Mit einem „LL.M.“ kann man sich nicht nur von anderen Bewerbern abheben, sondern möglicherweise auch weniger gute Ergebnisse in der Ersten Juristischen Prüfung und/oder dem Zweiten Juristischen Staatsexamen ausgleichen.

Star Commons, Duke University School of Law
Star Commons, Duke University School of Law – Die deutsche Juristenausbildung ist im internationalen Vergleich sehr lang, dennoch ist das LL.M.-Studium als zusätzliche Qualifikation beliebt.

Viele reizt darüber hinaus die Möglichkeit zu einer fachlichen Spezialisierung in einem selbst gewählten Bereich, was während der Pflichtausbildung nur bedingt möglich ist. Zudem ist anders als beim 1. und 2. Examen die Abschlussnote des LL.M.-Studiums oftmals nicht von entscheidender Bedeutung. Dies erlaubt nicht nur ein deutlich entspannteres Studieren, sondern auch die Beschäftigung mit spannenden Themen abseits des Pflichtstoffes.

Wird das LL.M.-Studium im Ausland absolviert, lassen sich neben den fachlichen Kenntnissen auch noch die Sprachkenntnisse verbessern. Zudem erhält man die Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen. Einige Arbeitgeber, insbesondere internationale Wirtschaftskanzleien, honorieren daher ein abgeschlossenes LL.M.-Studium im englischsprachigen Ausland auch mit einem höheren (Einstiegs-)Gehalt.